Das 1964 von Lothar Gruchmann in den Akten
des ehemaligen Reichsjustizministeriums entdeckte Schreibmaschinen-Durchschlag dieses Vernehmungsprotokolls ist das
wichtigste historische Dokument zu Georg Elser.
Sein Wahrheitsgehalt wird dadurch unterstrichen, dass es
von den Nazis nie veröffentlicht wurde und im krassen Gegensatz zu den
Verlautbarungen der NS-Presse steht. Schließlich decken sich die wesentlichen Punkte mit Aussagen von Elsers Verwandten,
Freunden und Kollegen.
Der hier ungekürzt wiedergegebene Text wurde gegenüber dem 203-seitigen
Originaltext, der als Kopie z.B. in der
Georg
Elser Gedenkstätte in Königsbronn eingesehen werden kann, geringfügig überarbeitet:
Seitenzahlen, Sachverzeichnis, Namensverzeichnis und Querverweise weggelassen