Ausstellungseröffnung im Rathaus am 18. April 2018

Elser-Denkmal für Hermaringen

Betonblock von Nina Seliger gewann die Ausschreibung

Nach jahrelangem Hin und Her soll jetzt in Hermaringen, dem Geburtsort des Hitler-Attentäters, ein Denkmal errichtet werden. Sieben Studenten der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung Ulm versuchten sich an der Aufgabe, ein Kunstwerk und gleichzeitig geschichtsträchtiges Denkmal für den Widerstandkämpfer zu gestalten. Es soll 2019, genau achtzig Jahre nach dem Attentat, am Rathaus von Hermaringen, dem Geburtsort Georg Elsers aufgestellt werden.

Entwurf von Nina Seliger für das Denkmal, das 2019 am Rathaus errichtet werden soll.

Mit acht Stimmen der Gemeinderäte erzielte der Entwurf von Nina Seliger die Mehrheit. Ihr Werk heißt "Ein Teil des Ganzen und doch anders" und ist ein Betonblock, der die Gesellschaft im NS-Regime symbolisieren soll. Für Elser steht ein Holzblock, der in einen quadratischen Ausschnitt passt und mit seinem Werkstoff dessen Beruf als Schreiner aufgreift.

Der finanzielle Rahmen war mit höchstens 15.000 Euro eng gesteckt. 2.500 Euro stellt die Gemeinde zur Verfügung, der Rest muss durch Spenden getragen werden. Ziel ist es, das Denkmal 2019 einzuweihen, passend zum 80. Jahrestag des Attentats Elsers auf Adolf Hitler.

Die Ausstellung mit allen Entwürfen der Elser-Denkmale ist noch bis zum 2. Juni 2018 zu den Öffnungszeiten des Hermaringer Rathauses und des Komm-in-Centers zu besichtigen.


Hermaringen - Geburtsort Elsers

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