Georg Elser in München

München 1939
Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Blumenstraße

  • Elsers Wohnung 4. - 31. August 1939 (Haus-Nr. 19, bei Familie Baumann)

Türkenstraße

  • Elsers Wohnung 1. September - 31. Oktober 1939 (Haus-Nr. 94, bei Familie Lehmann)
  • Schreinerwerkstatt von Jörg Brög (Haus-Nr. 59): Anfertigung von Teilen der Bombe und von Spezialwerkzeugen. Ab 1. November 1939 Aufbewahrung der persönlichen Sachen und nächtliches Behelfsquartier.
  • Schlosserei von Karl Solleder (Haus-Nr. 59): Bearbeitung von Teilen der Bombe.
  • Georg-Elser-Platz: Seit 1997 in einer Grünanlage.

Rosenheimer Straße

  • Bürgerbräukeller: Haupteingang. Seit 1985 befindet sich dort das Kultur- und Bildungszentrum Gasteig.
  • Gießerei Kustermann: Bearbeitung von Teilen der Bombe.

Kellerstraße

  • Bürgerbräukeller: Hintereingang. Nutzung für die Bauschuttbeseitigung an der Isar.

Brienner Straße

  • Gestapozentrale im Wittelsbacher Palais (Ecke Türkenstraße). 1944 zerbombt, 1964 abgerissen, heute Bayerische Landesbank, Gedenktafel.

Rumfordstraße

  • Schlosserei von Max Niederhofer (Haus-Nr. 32): Bearbeitung von Teilen der Bombe.

Gedenktafel im Münchener Kulturzentrum Gasteig
Am 9. November 1989 wurde in Haidhausen am Gasteig vor dem Eingang des GEMA-Gebäudes an der Stelle, wo die Säule im Bürgerbräukeller stand, in die Elser seine Bombe eingebaut hatte, eine Bodenplatte eingeweiht.

Georg-Elser-Platz in München   
Im Januar 1994 schlug die Aktion Maxvorstadt auf Initiative von Hella Schlumberger über den Bezirksausschuß Maxvorstadt vor, einen namenlosen Platz zwischen Türkendolchkino und Türkenschule in der Türkenstraße nach Georg Elser zu benennen. Diese symbolische Benennung erfolgte nach vielen Widerständen am 25. Januar 1997.

Georg-Elser Bodenplatte am Gasteig in München

Georg-Elser-Straßen und -Plätze

Elser-Denkmal in München