Hat Karl Kuch das Bürgerbräu-Attentat organisiert?
Spekulationen von Gottfried Odenwald und Georg Vollmer
Die Idee zum Attentat im Bürgerbräukeller sowie dessen Planung stammt von Karl Kuch,
einem Schweizer Bürger, der ursprünglich aus Königsbronn kam. Elser war nur Kuchs Helfer
in handwerklichen Angelegenheiten. Nach Kuchs überraschen-dem Tod hat Elser die
Tat dann aus Profilierungssucht selbst vollendet. War das wirklich so?
VON PETER KOBLANK
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Georg Elser vielen Deutschen je nach politischem Standort als Handlanger
Otto Strassers und des
britischen Geheimdienstes oder aber als Marionette
eines vom NS-Regime selbst inszenierten Attentats
in Erinnerung. Einem weiteren Gerücht zu Folge hat der in Königsbronn gebürtige Schweizer Bürger
Karl Kuch das Bürgerbräuattentat organisiert.
In der ausführlichen Version des Heidenheimer Nervenarztes Dr. Gottfried Odenwald 1 aus dem Jahr 1996
stammen die Idee zum Attentat sowie dessen
Planung von Kuch. Elser sei Kuchs Helfer in handwerklichen Angelegenheiten gewesen und habe die Tat nach Kuchs
überraschendem Tod aus Profilierungssucht selbst vollendet. Die vorgebrachten Beweise reduzieren sich
letztlich auf Behauptungen aus der Familie Vollmer, den Eigentümern des Steinbruchs in
Itzelberg bei Königsbronn, wo Elser 1939 den Sprengstoff für den Anschlag auf Hitler entwendete.
Die Kuch-Theorie steht dem heutigen Stand der
Elser-Forschung entgegen,
die auf Grundlage umfangreicher historischer Quellen zum Ergebnis kommt, dass Elser nachweislich ein Einzeltäter war.
I. Karl Kuch in den Polizeiakten zum Fall Georg Elser
In den bis heute erhaltenen Polizeiakten zu Georg Elser wird Karl Kuch (* 6.12.1989 in Königsbronn, 3.6.1939 bei Königsbronn)
zwei Mal erwähnt:
Erstens im Gestapo-Protokoll2 des
letzten der fünf überlieferten Verhöre Elsers am 23.11.1939:
Sonstige Sendungen außer den oben genannten habe ich nie, weder in Heidenheim, noch sonst irgendwo
postlagernd erhalten. Wenn ich in diesem Zusammenhang danach gefragt werde, ob ich einen gewissen Kuch
in Königsbronn gekannt hätte, so kann ich nur sagen, dass er mir nur dem Namen nach und von seinem Autounfall
her, bei dem er glaublich mit seiner Frau zusammen tödlich verunglückt ist, bekannt war. Ich glaube nicht,
dass ich ihn jemals gesehen hatte. Gesprochen hatte ich jedenfalls mit ihm nie.
Zweitens im Schweizer Ermittlungsbericht3 vom
Februar 1940, der auf Anforderung der Gestapo von der Schweizer Bundespolizei erstellt wurde. Die Fragen der Gestapo lauteten:
XIII.
Am 3.6.39 verunglückte durch Autounfall auf der Straße Oberkochen - Königsbronn (Württemberg) der Kaufmann Karl
Kuch, 16.12.89 zu Königsbronn geboren, wohnhaft gewesen zuletzt in Zürich, Scheuchzerstraße 40, mit seiner
Ehefrau tödlich. Kuch ist oft in Königsbronn aufhältlich gewesen. Von verschiedenen Zeugen wird Kuch ein
schlechter Leumund ausgestellt und von anderen behauptet, dass er mit Elser in Verbindung gestanden habe.
Kuch soll sich in der Schweiz in deutschfeindlichem Sinne betätigt haben.
1.)
Was ist über die Persönlichkeit des Kuch bekannt?
2.)
Wann ist er nach der Schweiz gekommen?
3.)
Was hat er dort getrieben?
4.)
Wie ist er in politischer und krimineller Hinsicht bekannt?
5.)
Hat er sich in deutschfeindlichem Sinne betätigt?
6.)
Hatte er Umgang mit Emigranten?
7.)
Wenn ja, mit welchen?
8.)
Besaß er Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz oder hatte er die schweizerische Staatsbürgerschaft erworben?
9.)
Sind Verbindungen des Kuch nach Deutschland bekannt?
10.)
Wann und wie oft reiste er nach Deutschland?
11.)
Ist bekannt, dass Elser ihn in Zürich oder sonst in der Schweiz besucht hat?
12.)
Wenn ja, was ist über diese Besuche bekannt?
13.)
Hatte Kuch eine Verbindung mit Otto Strasser?
Im Ermittlungsbericht der Schweizer Polizei steht zu diesem Fragenkomplex:
XIII.
Kuch Karl geb. 6.12.1889 in Königsbronn, von Zürich, Musikalienhändler, wohnhaft gewesen
Scheuchzerstr. 40 in Zürich 6, am 3.6.1939 gestorben.
1.
Über den verstorbenen Kuch sind in der Schweiz keine Vorstrafen bekannt.
2.
Er ist am 16.10.1909 erstmals und am 14.3.1916 letztmals von Deutschland her nach der Schweiz zugezogen.
3.
Anfänglich betätigte er sich in hiesigen Pianofabriken als Vorarbeiter und Betriebsleiter und später als Musikalienhändler auf eigene Rechnung.
4.-5.
Während des langjährigen Aufenthaltes in der Schweiz hat sich Kuch nie in deutschfeindlichem Sinne betätigt.
6.-7.
Über einen Umgang des Kuch mit Emigranten ist nichts bekannt.
8.
Kuch hat im Jahre 1925 das Schweizer Bürgerrecht erworben.
9.-10.
Kuch ist öfters nach Deutschland gereist. Dessen Verbindungen sind aber nicht bekannt.
11.-12.
Von einem Besuche des Georg Elser bei Kuch hat nichts in Erfahrung gebracht werden können.
13.
Es haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass Kuch mit Otto Strasser bekannt war.
II. Lebenslauf von Karl Kuch
Die wichtigsten Eckdaten von Kuchs Lebenslauf können dem oben dargestellten Schweizer Ermittlungsprotokoll
entnommen werden. Odenwald ergänzt in seinem Aufsatz in teilweise rein spekulativer Art:
Er hatte vielleicht in Heidenheim eine höhere Schule besucht, eventuell bis zum sogenannten Einjährigen.
Dann hatte er auf jeden Fall eine Klavierbauer-Ausbildung gemacht, vermutlich in Stuttgart, wo er von
1904 bis 1909 polizeilich gemeldet war. Danach stand die Ableistung des Wehrdienstes ins Haus. Aber Kuch
hatte offensichtlich keine große Lust, Soldat zu werden, und so beschloss er, diesem Schicksal dadurch zu
enteilen, dass er sich 1909 in die Schweiz absetzte, womit er nicht nur den Wehrdienst, sondern dann auch
noch Kriegsdienst und Inflation in Deutschland umschiffte. Schließlich konnte er sogar einen Schweizer
Reisepass in Empfang nehmen. Dafür aber musste er dann doch von Juni 1915 bis März 1916 den - etwas
gemäßigteren - schweizerischen "Kriegsdienst" ableisten und 1919 zum Landsturm einrücken. Über den
folgenden Zeitabschnitt von mehr als einem Dutzend von Jahren konnte ich genauere Daten nicht ermitteln,
aber am Gesamtbild ist nicht zu zweifeln. Vor allem ist überliefert, dass sich die alten Königsbronner
Freunde später noch gut an Karl Kuch erinnerten und sich um ihn scharten, wenn er in Königsbronn auftauchte,
bald für kürzere, bald für längere Zeit. 8
Beim Institut für Zeitgeschichte in München sind Zeugenaussagen zu Elser aus dem Jahr 1950 archiviert 5.
Zu diesen gehört auch die Aussage des Albert Bauer aus Königsbronn, genannt der "Lammwirts Albertle",
der vierzehn Jahre älter als Kuch war und "als bester Freund Karl Kuchs in Königsbronn" 6 galt.
Ihm zufolge wohnte Karl Kuch in der Universitätsstraße 53 in Zürich und davor in der Scheuchzerstr. 40.
"Zwei Häuser oder zwei Straßen weiter, das weiß ich nicht, da wohnte ein berühmter Hitler-Gegner, mit dem Kuch
befreundet war. [...] Der Strasser ist es gewesen, um den ist es gegangen, mit dem ist Karl Kuch befreundet
gewesen, die haben sich oft miteinander besucht." 7
Laut Odenwald war Kuch ein Gegner des Hitler-Regimes:
Und daraus machte er auch keinen Hehl, wenn er in Königsbronn im "Rössle" oder sonst wo
einkehrte und ungeniert schlimme Hitlerwitze erzählte, die er aus dem Kanton Zürich mitgebracht hatte. 8
Dies mag erklären, dass er in die Ermittlungen zum Bürgerbräuattentat geriet, obwohl er
im November 1939 bereits seit fünf Monaten tot war:
Kuchs vorlaute Reden in Königsbronn werden den Weg nach Berlin gefunden haben - jene Reden, in
denen der "unglaubliche", im doppelten Sinn, Passus enthalten gewesen sein soll, dass
er, Kuch, "ein Attentat gegen Hitler und die ganze Reichsregierung plane und auch ausführen werde".
Selbst wenn es den Anschein gehabt haben muss, dass diese großsprecherische Ankündigung Kuchs nicht ernst
gemeint sein konnte, und vielleicht sogar der Verdacht aufkam, dass Kuch sie unter Alkoholeinwirkung gemacht
haben könnte - diese Nachrichtenübermittlung von Königsbronn nach Berlin wurde auf jeden Fall durch das
damals in voller Blüte stehende Denunziantentum garantiert. So landete der Name "Kuch" unvermeidlicher
Weise im Berliner Katalog der Vernehmungsfragen als der Name eines im weiteren Umfeld des Attentäters
aufgefallenen Königsbronner Nazigegners. 9
Karl Kuch und seine Ehefrau kamen am 3.6.1939 unter mysteriösen Bedingungen auf der Straße zwischen Oberkochen
und Königsbronn ums Leben:
Kuch hatte am Vorabend seine schwäbischen Freunde zu einer Abschiedsfeier in das Reichsbahnhotel in Aalen oder,
nach einer anderen Überlieferung, in ein Lokal in Oberkochen eingeladen, weil er am nächsten Morgen, gleich im
Anschluss an das Zusammensein, in aller Frühe das Kocher- und Brenztal verlassen und in die Schweiz zurückkehren
wollte, wo er in Zürich schon seit Jahren seinen Wohnsitz hatte. In der Schweiz gedachte Kuch die weitere politische
Entwicklung in Mitteleuropa abzuwarten, die auf einen neuen Krieg zuzusteuern schien, der dann drei Monate später
an der deutsch-polnischen Grenze auch ausbrach.
Als das Kuchsche Abschiedsfest noch in vollem Gang war, es war schon in den frühen Morgenstunden, da soll der
Überbringer einer schriftlichen Nachricht - angeblich der Oberkellner des Hauses namens Kettener, der später im
Zusammenhang mit Kuch ausdrücklich namentlich genannt wurde, mitten in das muntere Treiben hineingeplatzt sein,
worauf Karl Kuch mit seiner Frau Berta, einer gebürtigen Schweizerin, ohne sich groß zu verabschieden, fast
fluchtartig den festlich gestimmten Saal verlassen und per Auto das Weite gesucht habe, während seine Gäste
verstört zurückgeblieben seien.
Eine halbe Stunde später war das Unglück geschehen, auf der Chaussee zwischen Oberkochen und Königsbronn, etwa
300 Meter südlich des damals noch schienengleichen Bahnübergangs - jener mysteriöse Verkehrsunfall, an den sich
Elser bei dem Berliner Verhör so prompt und geflissentlich erinnerte, dass man den Eindruck gewinnen kann, hier
müsse ein heißes Eisen angefasst worden sein.
Zeuge des Unfalls war der Schrankenwärter Haßler, der wegen eines in Kürze passierenden Frühzugs schon auf
seinem Posten neben der Bahnschranke stand. Er sah, wie Kuch in seinem Auto mit hoher Geschwindigkeit aus
Richtung Oberkochen auf den Bahnübergang zukam, holterdiepolter über die Schienen fuhr und in Richtung Königsbronn
entschwand. Aber plötzlich kam Kuch zurück und raste ohne Halt mit seinem Auto gen Oberkochen weiter. Frau Kuch
saß im Wagen neben ihrem Mann. Verwundert blickte Haßler dem Auto nach. Aber seine Verwunderung wurde noch größer,
als Kuch kurze Zeit danach zum zweiten Mal aus Oberkochen kommend auftauchte und wieder in Richtung Königsbronn
verschwand. Jetzt aber vergaß Haßler beinahe den Frühzug und starrte hinter Kuch her, und da bemerkte er, dass
Kuch sein Auto am "Pulverturm", also kurz vor Königsbronn, abermals wendete und ein zweites Mal von
Königsbronn her auf ihn zukam, und da wusste er wohl nicht mehr, ob er an Karl Kuchs oder an seinem eigenen Verstand
zweifeln sollte. Jedenfalls behauptete der Schrankenwärter später, so wie er sich erinnere, habe Kuch dieses Manöver
insgesamt mindestens dreimal von Oberkochen und zweimal von Königsbronn her ausgeführt, bevor das Unglück geschah,
dessen Zeuge er wurde. Mit einem dumpfen Knall sei Kuchs Auto direkt gegen einen Chausseebaum geprallt. - Der
Schrankenwärter wollte schon an die Unglücksstelle eilen, da fiel ihm gerade noch ein, dass der Frühzug jeden
Augenblick heranbrausen könne und seine Schranke dann nicht geschlossen wäre, und er entschied sich für seine
Dienstvorschrift, um nicht ein zweites Unglück, dieses unmittelbar am Bahnübergang, heraufzubeschwören.
Inzwischen waren schon zwei andere Unfallhelfer im Laufschritt auf dem Weg zu der Unfallstelle, der Seegartenhof-Pächter
Müller, der zu dieser Stunde bereits auf dem Feld arbeitete, und der Lastkraftwagenfahrer Kaspar Hitzler vom
Vollmerschen Steinbruch in Königsbronn, der ebenfalls schon unterwegs war. Beide kamen fast gleichzeitig an und
fanden Frau Kuch tot im Auto eingeklemmt. Auch Karl Kuch schien tot zu sein. Aber plötzlich bewegte er seine
Lippen und fragte mit letzter Kraft und angsterfüllt: "Ist die Gestapo schon da?" Kurz danach verschied auch er.
Als nach einiger Zeit der benachrichtigte Gendarmeriebeamte eintraf, fand er die Eheleute Kuch neben dem zertrümmerten
Auto liegen, wo die inzwischen wieder an ihre Arbeit zurückgekehrten Unfallzeugen die beiden Toten hingebettet hatten,
und der Gendarm nahm an, dass beide Kuchs gleichzeitig ums Leben gekommen waren. In diesem Sinne fasste er seine
Unfallmeldung ab und leitete sie an die Staatsanwaltschaft Ellwangen weiter. Zugleich wurde auch das Standesamt
in Königsbronn benachrichtigt, und der Standesbeamte trug die beiden Todesfälle unverzüglich ins Sterberegister ein.
Der Staatsanwalt jedoch wollte den Hergang ganz genau wissen und lud die Unfallzeugen vor. Dadurch erfuhr er einen
etwas anderen Sachverhalt und veranlasste die Eintragung eines "Randvermerks" im Königsbronner Sterberegister
mit der richtigen Todeszeit für "Ehefrau Berta Kuch" mit "7.00 Uhr" und mit "7.30 Uhr"
für den "Witwer Karl Kuch". 10
Odenwald vermutet als Hintergrund für die Frage des Sterbenden, ob "die Gestapo schon da" sei:
Nach dem spektakulären Tod Karl Kuchs gingen in der Gegend die wildesten Gerüchte um.
Von diesen scheint mir dasjenige am beachtenswertesten zu sein, das behauptete, Kuch habe gestohlene Fabrikpläne
im Auto gehabt, die ihm von der Polizei wieder abgejagt werden sollten. Freilich dürfte es Kuch nicht nötig
gehabt haben, auf so halsbrecherische Weise sein schon stattliches Vermögen noch weiter zu vermehren. Mir
scheint die Vermutung wesentlich näher zu liegen, dass die Gestapo mit Kuch noch eine offene Rechnung zu
begleichen hatte wegen seiner politischen Lästerreden in Königsbronn, auf die später noch zurückzukommen ist.
Und diese Abrechnung sollte stattfinden, bevor Kuch auf Nimmerwiedersehen die Schweizer Grenze passierte.
Eine Strafverfolgung dieser Lästerreden wäre aber in das politische Ressort gefallen und hätte allenfalls eine
Ausweisung als persona non grata zur Folge gehabt, womit Kuch aber nur dorthin gelangt wäre, wohin er ohnehin
hatte hinkommen wollen, nämlich in die Schweiz. Industriespionage dagegen wäre ein kriminelles Delikt gewesen,
für das Kuch auch als Ausländer legitimerweise zur Rechenschaft gezogen werden konnte. 11
III. Georg Elser und Karl Kuch
Ob Georg Elser - im Gegensatz zu seiner oben dargestellten Aussage bei der Gestapo - Karl Kuch persönlich gekannt hat,
ist umstritten.
Jedenfalls haben sich nach dem Krieg einige Königsbronner zu Wort gemeldet, die steif und fest behaupteten,
dass sie Elser und Kuch mehr als nur einmal im Gespräch miteinander beobachtet haben. Das war vor allem Frl. Liesel Ludwig,
später verheiratete Gräßle, die aber bald nach dem Krieg verstorben ist. Weil aber die Diskussion um Elser zu jener
Zeit noch kaum in Gang gekommen war, werden die Äußerungen von Liesel Ludwig damals keine besondere Beachtung gefunden haben.
- Georg Elsers Bruder Leonhard allerdings bestreitet - quasi als Kronzeuge - jegliche Kontakte zwischen Georg und Karl
Kuch ganz entschieden, vor allem solche vertraulicheren Charakters, mit der mehr oder weniger einleuchtenden Begründung,
dass er seinen Bruder Georg niemals in der elterlichen Wohnung mit Kuch in Gesprächen dieser oder anderer Art angetroffen
und beobachtet habe. (Was ist, wenn die Gespräche außerhalb stattgefunden haben?)
Auch ein Gestapobeamter, der mit Ermittlungen in Sachen Elser betraut war, hielt solche Kontakte für "äußerst
unwahrscheinlich", wie das "Institut für Zeitgeschichte" in München berichtet hat. Allerdings haben
weder der Gestapobeamte noch das Münchner Institut ihre Ansicht näher erläutert oder begründet. 12
Es gibt jedoch die Behauptung, Elser habe Kuch bereits in den Zwanziger Jahren auf seiner Wanderschaft als
Schreinergeselle in der Schweiz kennengelernt, als er in einer Pianofabrik, deren Betriebsleiter Kuch war, als
Schreiner gearbeitet habe:
Aber sie trafen sich vermutlich auch noch an einem anderen Ort als nur zwischen diesen beiden biographischen
Kilometersteinen, genauer gesagt in der Schweiz, wo Kuch ab Mitte der 20er Jahre die Pianofabrik Hüni in Zürich
leitete, in der Elser als Schreinergeselle auf der "Walz" vorübergehend Arbeit gefunden haben soll.
Jedenfalls hat mir Herr Georg Vollmer jun. im Herbst 1995 versichert, dass ihm der Innsbrucker Journalist
Günter Peis
vor einigen Jahren ein Schriftstück gezeigt habe, dem einwandfrei zu entnehmen war, dass Elser Ende der 20er
Jahre in der Firma Hüni/Kuch als Tischlergeselle gearbeitet hat.
Eine Bestätigung von Schweizer Seite konnte ich dafür bisher leider nicht erhalten, da die von mir angeschriebenen
Archive keine Unterlagen darüber ausfindig machen konnten. 13
Der bereits erwähnte "Lammwirt Albertle" sagte 1950 aus, Georg Elser habe in Zürich bei Karl Kuch
als Klavierschreiner gearbeitet. 14
Georg Vollmer sen., der Eigentümer des Steinbruchs, wo Elser den Sprengstoff entwendete, erklärte:
"Er hätte den Eindruck gehabt, dass zwar eine enge Freundschaft zwischen Karl Kuch und Georg Elser bestanden
hätte, diese aber in Königsbronn nach außen nicht zur Schau gestellt wurde, beide vermieden, allzu oft miteinander
gesehen zu werden." 15
IV. Polizeifotos Georg Elsers
In dem Dossier des bereits erwähnten
Schweizer Ermittlungsberichts
befinden sich einige Polizeifotos
von Elser, die offensichtlich von der Gestapo dem Fragenkatalog
an die Schweizer Polizei als Anlage beigefügt worden waren. Darunter sind Fotos, auf denen Elser kahlgeschoren
abgelichtet ist. Er wirkt dort anders, als mit voller Haarpracht wie beispielsweise auf dem Bild rechts:
Odenwald zieht aus den beiden linken Fotos eigenartige Rückschlüsse über den Charakter Elsers:
Das ist Johann Georg Elser original, aber doch ein ganz anderer Elser als der, den wir bisher von den Fotos her kannten.
Das Charakterbild Georg Elsers muss damit immer widersprüchlicher und rätselhafter werden.
16
V. Karl Kuch als Organisator des Attentats
Selbst unter der Prämisse, dass
Kuch unter mysteriösen Umständen ums Leben kam
Kuch in der Schweiz einige Straßen von Otto Strasser entfernt wohnte und ihn vielleicht kannte
Kuch das Hitler-Regime ablehnte
Kuch möglicherweise Georg Elser persönlich kannte und in den 1920-er Jahren vielleicht beide
bei der Pianofabrik Hüni in Zürich beschäftigt waren
Elser ohne Haare anders aussieht als mit Haaren
ist die folgende Darstellung Odenwalds, in der Kuch als Organisator des Bürgerbräuattentats präsentiert wird,
nichts anderes als eine waghalsige Spekulation ohne fundierte Nachweise:
Kuch wird bei Elser nicht gleich mit der Tür ins Haus gefallen sein, sondern sich behutsam Schritt für Schritt
an Elser herangemacht haben. Vielleicht hat er zunächst überhaupt nichts von Attentatsplänen gesagt, sondern nur
davon gesprochen, dass er eine Apparatur brauche, die dies und das leisten könne, die also z.B. nach 24 Stunden
einen bestimmten Mechanismus auszulösen vermag, dessen Zweck aber noch ganz offen blieb. Als dann Kuch schließlich
mit der "Höllenmaschine" herausrückte, kann er den erschrockenen Elser damit beschwichtigt und beruhigt
haben, dass Elser mit dem Einsatz dieser Maschine überhaupt nichts zu tun habe; das werde er - Kuch - selbst
übernehmen. Auch mit der Nennung des Attentatopfers wird er zugewartet haben, weil er damit bei Elser nur auf
Ungläubigkeit gestoßen wäre. Trotzdem kann er ihn auf Geheimhaltung verpflichtet haben. - Elser hatte auf jeden
Fall jetzt einen handwerklichen Auftrag, der ganz nach seinem Herzen war, und er machte sich mit großem Eifer
an die Arbeit.
Der plötzliche Tod Kuchs traf Elser dann aber bei seiner Arbeit in der Werkstatt wohl wie ein Blitz aus heiterem
Himmel: seine ganze bisherige Arbeit war umsonst! Es wird ihm zum Heulen gewesen sein. Und in seinem Kopf wird
ihm nur der eine Gedanke herumgegangen sein: "Was mache ich jetzt mit dem Apparat, auf den ich so viel
Mühe an technischen Überlegungen und handwerklichem Können verwandt habe? Was mache ich jetzt?" - Plötzlich
muss es ihm durch den Kopf geschossen sein: "Ich mache weiter! - Ich mache das Attentat!" Und mit neuem
Mut ging er wieder an die Arbeit, jetzt mit dem Gedanken im Kopf, dass er damit ein berühmter Mann werden würde.
17
Auch der Fabrikant Erhard Waldenmaier, in dessen Heidenheimer Armaturenfabrik Elser von Dezember 1936 bis März 1939
beschäftigt war und wo er Pulver und Zünder entwendete, kooperierte laut Odenwald mit Karl Kuch:
Wie aber war es Karl Kuch in der Zwischenzeit ergangen? Der soll öfter mit Herrn Fabrikanten Waldenmaier von
der Armaturenfabrik im "Rössle" in Königsbronn zusammengesessen sein und Gespräche mit ihm geführt haben,
deren vertraulicher Charakter schon an ihren Gesten und Mienen abzulesen war. Dabei wird auch die
Pulverblättchen-Sache eingefädelt worden sein. 18
Behilflich sei Kuch auch beim Steinbruch Vollmer gewesen:
Elser aber gewann allmählich - vielleicht unter Kuchs Assistenz - die Einsicht, dass Schwarzpulver allein für
seinen Plan nicht ausreichend sei, und kündigte deshalb nach über zweijähriger Betriebszugehörigkeit seinen
Arbeitsplatz bei Waldenmaier, obwohl er genau wusste, dass "die deutschen Arbeiter ihren Arbeitsplatz nicht
mehr so wechseln (konnten), wie sie woll(t)en".
Bei der Suche nach dem neuen Arbeitsplatz war wohl Kuch behilflich. Er entsann sich wahrscheinlich seiner
Geschäftsverbindung und seiner persönlichen Beziehungen über seine Frau Berta zu dem Steinbruchbesitzer Georg Vollmer
sen. in Königsbronn, von dem er wusste, dass seine Buchführung über den Dynamitverbrauch und die Lagerung des
Sprengstoffs selbst etwas im argen lagen, was Kuchs Plänen nichts schaden konnte, und es gelang Kuch, im
Vollmerschen Steinbruchbetrieb Elser wieder zu Brot und Arbeit zu bringen. Vollmer allerdings musste seine
Vertrauensseligkeit gegenüber Kuch und Elser später mit über einem Jahr Gefängnis büßen. 19
Eine Überlegung ist laut Odenwald auch folgender Gedanke wert:
Ob nicht in der Reichshauptstadt in einer der in Betracht kommenden Parteistellen ein heller Kopf
gesessen ist, über dessen Schreibtisch die Meldungen von Kuchs Attentatsankündigungen gelaufen sind und
der vielleicht die Gunst der Stunde ergriffen hat, die darin lag, dass ein missglückter Anschlag das bereits
ziemlich angekratzte Image des "Führers" wieder auf Hochglanz bringen könnte, und dass er sich
behutsam in die Attentatsvorbereitungen eingeschlichen hat, damit Elser bei seinem stundenlangen nächtlichen
Arbeiten im Bürgerbräukeller nicht gestört und dass auch sonst die Weiche des Schicksals richtig gestellt würde,
damit die Bombe nicht im falschen Augenblick hochging... Niemand weiß es, und selbst der "Führer"
wusste es wohl nicht und konnte deshalb der Vorsehung ehrlich und aus tiefstem Herzen danken. Und ob
Elser von einem solchen heimlichen Flankenschutz gewusst hat, ist nicht zu entscheiden. 20
Odenwald ist es damit gelungen, sämtliche längst widerlegten Gerüchte über Elser
in seine Elser-Kuch-Story zu integrieren:
Otto Strasser (von der Nazipropaganda zusammen mit dem britischen Geheimdienst als Drahtzieher bezichtigt), der
mit Karl Kuch "eng befreundet" war.
Karl Kuch, der das Attentat organisierte und Georg Elser auf operativer Ebene einsetzte.
Georg Elser, der nach dem Tod von Karl Kuch weitermachte, "damit er ein berühmter Mann werden würde".
Die Gestapo (von Regimegegner im In- und Ausland der Inszenierung des Attentats bezichtigt), die dafür sorgte,
dass "die Bombe nicht im falschen Augenblick hochging".
Florian Henning Setzen kommentiert die These, Karl Kuch sei der Drahtzieher Elsers gewesen, treffend:
Seltsamerweise taucht diese These in schriftlicher Form zum ersten Mal unmittelbar nach dem Fund des
Protokolls
1964 in der Illustrierten "Stern" auf. [...] Aufgrund der inneren Widersprüche dieser Version und
wegen der in den Quellen völlig fehlenden Anhaltspunkte für eine Konspiration Kuchs mit Elser gingen ernsthafte
Historiker bis heute auf diese Spekulationen in ihren wissenschaftlichen Abhandlungen erst gar nicht ein oder
strichen ihre Absurdität heraus. 21
VI. Familienüberlieferung der Familie Vollmer
Die einzigen bisher erwähnten Aussagen, die Karl Kuch tatsächlich in eine verdächtige Nähe zum Attentat rücken,
stammen aus der Familie Vollmer, den Steinbruchbesitzern in Itzelberg bei Königsbronn, wo Georg Elser den Sprengstoff für
seine Bombe stahl:
dass Kuch "ein Attentat gegen Hitler und die ganze Reichsregierung plane und auch ausführen werde"
(siehe Fußnote 9)
dass "zwar eine enge Freundschaft zwischen Karl Kuch und Georg Elser bestanden hätte, diese aber in
Königsbronn nach außen nicht zur Schau gestellt wurde, beide vermieden, allzu oft miteinander gesehen zu werden"
(siehe Fußnote 15)
Auch die Behauptung, Elser habe in den 1920-er Jahren vorübergehend in der Pianofabrik Hüni in Zürich gearbeitet, als Kuch
dort Betriebsleiter war (siehe Fußnote 13), stammt aus diesem Umfeld, wobei sich aus diesem Sachverhalt
selbstverständlich nicht schlussfolgern lässt, dass Kuch später das Attentat organisiert hat.
Zur Glaubwürdigkeit von Georg Vollmer sen. merkt Setzen an:
Wie viel der Kriminalsekretär Paul Bässler, der vom 10.11.1939 bis Mitte Februar 1940 mit dem Attentat
beschäftigt war, von den Aussagen Vollmers hielt, zeigt ein weiteres Zeugenprotokoll vom 18.8.1950.
Auch Bässlers Angaben sollen hier ausführlich zitiert werden: "Vollmer", so lautet Bässlers Zeugenaussage,
"wurde von mir festgenommen und auch vernommen. Seine jetzigen Angaben [gemeint sind die Angaben von 1950; der Verf.]
sind bewusste Entstellungen. [...] Dass Vollmer Kuch, der bei einem Autounfall ums Leben kam, als Mittäter
oder Mitwisser des Elser in Verbindung bringt, wirkt geradezu lächerlich. [...] Schon seinerzeit, als Vollmer
festgenommen und die Erhebungen geführt wurden, brachte die damalige Ehefrau des Vollmer vor, sie vermute, dass Kuch
hinter Elser gestanden habe. Es war ein Versuch, ihren Ehemann zu entlasten, ohne dass die Frau in der Lage war,
ihre Vermutung irgendwie begründen zu können. [...] Weil es Vollmer wegen der Unordnung in seinem Betrieb Elser
so leicht gemacht hatte, sich in den Besitz der Sprengmittel zu setzen, sollte er nach einer persönlichen
Anordnung des Reichsführers der SS Himmler auf 20 Jahre in ein KZ eingewiesen werden.
Vollmer befand sich ein Jahr im Polizeigefängnis Welzheim und wurde im Hinblick auf seine Verdienste als alter
Kämpfer (Ehrenzeichenträger) am 9.11.1940 entlassen.
Bässlers Aussagen stehen klar im Gegensatz zu denen Vollmers. 22
Olaf Schauder hatte Gelegenheit, in Gesprächen mit Georg Vollmer jr. und aus dessen unveröffentlichten Manuskripten
weitere Einzelheiten der Vollmerschen Version kennenzulernen. 23 Die Ergebnisse Schauders fasst Setzen zusammen:
Karl Kuch sei eines Tages an Vollmer sen. herangetreten und habe diesem zu verstehen gegeben, dass er
die Kriegstreibereien Hitlers durch ein Attentat, das er bereits plane, stoppen wolle. "Er [, Kuch,] sei
dabei," so wörtlich in Vollmer jrs. Aufzeichnungen, "sich Gefolgsleute hier in Deutschland zu verschaffen,
gehöre aber einer Organisation an, die ihm Möglichkeit gebe, dies alles zu finanzieren und zu bewerkstelligen;"
Kuch sei von etlichen Personen zusammen mit Elser gesehen worden, darunter von Eugen Elser und von Liesel Ludwig
(was Vollmer über Liesels Bruder Otto Ludwig zu wissen angibt);
es sollen Dokumente existieren, die der Journalist Schier-Crebowski in Amerika entdeckt haben will,
wo dieser gute Kontakte zum Leiter eines - nicht benannten - Archivs haben soll. Diese Dokumente seien bislang
noch gesperrte Akten, die Vollmers Version bestätigten. Einzelheiten, etwa über Art der Akten oder den Namen
des Archivs, hätte Schier-Crebowski aus Vertraulichkeitsgründen Vollmer gegenüber aber nicht machen können (!);
Kuch habe Selbstmord begangen, weil er "etwa um Pfingsten herum feststellen musste, dass er Deutschland nicht
mehr ungeschoren verlassen konnte;"
am Abend vor seinem Tod habe das Ehepaar Kuch für seine Bekannten im Reichsbahnhotel in Aalen eine
Abschiedsfeier veranstaltet, auf der Kuch ein Telegramm zugestellt worden sei, das er zum Anlass genommen habe, das
Lokal mit seiner Frau sofort zu verlassen;"
Elser sei bei seiner Arbeit im Bürgerbräukeller entdeckt worden, was zur Enttarnung Karl Kuchs und schließlich
zu dessen Selbstmord geführt habe. Elser sei daraufhin von der SS bzw. der Gestapo gedungen worden, das Attentat
unter ihrer Leitung ablaufen zu lassen, was dann auch so passiert sei;"
die Frau des Vollmer sen. habe während der Haftzeit ihres Mannes persönlichen Kontakt zu Hitlerstellvertreter
Rudolf Heß gesucht, von dem sie sich versprach, dass er sich für ihren Mann einsetze. Bei einem persönlichen
Gespräch zwischen ihr und Heß habe Letzterer ihr zu verstehen gegeben, dass es stimme, dass das Attentat unter der
Regie der SS beziehungsweise der Gestapo ablief.
Außer mit der Erzähltradition und angeblichen mündlichen Angaben von Personen, die etwas von anderen gehört haben wollen
oder die zu wissen vorgeben, wo noch aussagekräftige Akten liegen, kann auch Vollmer seine Thesen nicht untermauern.
Der Tathergang des Attentats, wie er sich nach Meinung Vollmers aus seinen Informationen ergibt, wurde bereits gründlich
wissenschaftlich widerlegt. 24
Abgesehen davon, dass sich Odenwalds Spekulationen und die Vollmerschen Darlegungen teilweise widersprechen, bleibt festzuhalten,
dass auch in Odenwalds Version die einzige Kuch direkt belastende Aussage 25 ebenfalls auf der Vollmerschen
Familienüberlieferung beruht.
Möglicherweise liegt bei dieser Familie - wegen des Attentats musste sie Georg Vollmers
traumatischen Absturz vom NSDAP-Ortsgruppenleiter zum KZ-Häftling verkraften -
der Schlüssel zu den Spekulationen zum Thema Kuch und Elser.
Wie der Elser-Biograf Hellmut G. Haasis
recherchiert hat, brachte Georg Vollmer es sogar fertig, als
er 1956 Wiedergutmachung für seine KZ-Haft verlangte, zu behaupten, "er habe von Elsers
Attentat Kenntnis gehabt und ihm den Sprengstoff selber zur Verfügung gestellt." 26
Die Gerüchte um Kuch erweisen sich nicht nur als inkompatibel mit den abgesicherten Ergebnissen der
Elser-Forschung. Darüberhinaus basieren sie anscheinend ausschließlich auf Behauptungen aus einem
eng begrenzten Personenkreis.
1
Gottfried Odenwald: Georg Elser und Karl Kuch, zwei Königsbronner.
Erwägungen zum Hintergrund des Münchener Attentats, in: Jahrbuch 1995/96 des Heimat- und Altertumsvereins
Heidenheim an der Brenz, Heidenheim 1996, S. 288 ff
Institut für Zeitgeschichte München, Aktenzeichen ZS/A-17
6
Institut für Zeitgeschichte München, Aktenzeichen ZS/A-17 Bd.1, Nr.3
7
Institut für Zeitgeschichte München, Aktenzeichen ZS/A-17 Bd.1, Nr.3
8
Odenwald, S. 293
9
Odenwald, S. 295. Das Zitat mit dem geplanten Attentat wurde laut Odenwald
von der Familie Vollmer überliefert, den Eigentümern des Steinbruchs in Itzelberg bei Königsbronn, wo Elser den Sprengstoff
für das Attentat entwendete. Zu Vollmer siehe auch Fußnoten 13 und 15.
10
Odenwald, S. 290 f
11
Odenwald, S. 292 f
12
Odenwald, S. 294
13
Odenwald, S. 295. Zu Vollmer siehe auch Fußnoten 9 und 15.
14
Florian Henning Setzen: Der Hitler-Attentäter Georg Elser und
die vermeintlichen "Hintermänner" in der Schweiz, in: Jahrbuch 1997/98 des Heimat- und Altertumsvereins
Heidenheim an der Brenz, Heidenheim 1998, S. 252
15
Institut für Zeitgeschichte München, Aktenzeichen ZS/A-17 Bd.1, Nr.3b
Zu Vollmer siehe auch Fußnoten 9 und 13.
16
Odenwald, S. 300
17
Odenwald, S. 296
18
Odenwald, S. 298
19
Odenwald, S. 298
20
Odenwald, S. 298
21
Setzen, S. 247
22
Setzen, S. 253; Aussage Bässler: Institut für Zeitgeschichte München, Aktenzeichen ZS/A-17 Bd. 1, Nr. 2
23
Olaf Schauder: Gegen Hitler und den Krieg: Der Attentäter Johann Georg Elser
- Eine biographische Untersuchung und Vorschläge für eine Behandlung des Themas im Geschichtsunterricht der Hauptschule,
Staatsexamensarbeit an der Pädagogischen Hochschule, Schwäbisch Gmünd 1997
24
Setzen, S. 255
25
Siehe Fußnote 9
26
Hellmut G. Haasis: Den Hitler jag' ich in die Luft, Berlin 1999, S. 249